| Veranstaltung: | BDKJ-DV26 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3. Gremienberichte |
| Antragsteller*in: | DA (dort beschlossen am: 27.02.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 28.02.2026, 00:01 |
B3: Bericht des Diözesanausschusses
Berichtstext
Der Diözesanauschuss (DA) bestand im vergangenen Jahr aus den folgenden sieben
Mitgliedern: Anja Gruner (Malteser Jugend), Emily Herfurth (KSJ), Kilian
Kopitzka (Okaj), Sarah Kraywinkel (KKV), Finn Richter (KSJ), Sascha Rösler
(Kolpingjugend) und Tabea Voß (KjG), sowie dem Vorstand Lukas Brömmling, Carla
Preller und Isalotta Tomei.
Die Mitglieder des Diözesanauschusses sind gleichzeitig Mitglieder im Trägerwerk
e.V. .
Der DA tagte im Berichtzeitraum insgesamt in 7 regulären Sitzungen, sowie einem
Klausurtag. Diese Sitzungen waren öffentlich, doch das Angebot wurde nicht von
anderen Jugendverbandler*innen genutzt. Im nächsten Jahr würden wir uns über
Gäst*innen freuen, dies sollte auch kein Problem darstellen, da die Sitzungen
meist am späten Nachmittag bzw. Abend stattfinden werden. Die Arbeit im DA
empfinden wir als produktiv, informativ und bereichernd. Besonders die gute
Stimmung und das entgegengebrachte Vertrauen der einzelnen Mitglieder spielen
dabei eine große Rolle.
Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der Diözesanstelle
In den DA- Sitzungen wurde stets produktiv zusammengearbeitet. Der Vorstand
berichtete über die Arbeit in und mit der Diözesanstelle, häufig halfen dabei
selbstgeschriebene kurze Berichte der Referent*innen. Bei diesen Berichten wurde
kritische Nachfragen von uns gestellt, welche jedes Mal zufriedenstellend
beantwortet wurden. Zudem berichteten wir auch aus den Jugendverbänden selbst
und brachten einander auf den neuesten Stand. Zudem konnten wir den Vorstand in
vielen Themen beraten, wodurch eine produktive und gemeinsame Arbeit auf
Augenhöhe stattfinden konnte. Zuletzt wurde besagte Beratung zu einigen Fragen
in Bezug auf das neue Schutzkonzept, insbesondere bezüglich der Fragen rund um
das Einreichen eines Führungszeugnisses eingefordert. Diese Fragen beantworteten
wir mit unserer Expertise aus der eigenen Jugendverbandserfahrung.
Die erste Sitzung des Diözesanausschusses wurde dazu genutzt eine Arbeitsweise
des Ausschusses festzulegen, da die Zusammensetzung der Gremienmitglieder durch
Neuwahlen anders war als im Jahr davor. Wir haben uns dabei auf einen
Themenspeicher geeinigt, welchen wir in unserer Amtszeit behandeln wollen, dabei
entschieden wir uns die vergangenen Beschlüsse der letzten Diözesankonferenz zu
betrachten. In Kleingruppen schauten wir uns die Beschlüsse an und ordneten sie
danach, ob der Beschluss umgesetzt worden, noch bearbeitungsdürftig, zeitgemäß
oder irrelevant geworden ist. Dabei stellte sich heraus, dass viele der
Beschlüsse aus dem vergangenen Jahrzehnt umgesetzt wurden. Manche ließen wir
aber auch eher hintenangestellt, da sie in unseren Augen nicht die Priorität 1
in den Jugendverbänden Thema Klimaneutralität.
Auch beim Thema des Aufarbeitungsauschusses diskutierten wir über die
Weiterführung oder Wiederaufnahme dessen. Wir unterstützten den Vorstand in
ihrer Entscheidungsfindung darüber, wie es weitergehen soll. Dabei stellten wir
fest, dass Aufarbeitungsarbeit sehr wichtig ist, aber so wie das Konzept zurzeit
ist, nicht umsetzbar scheint. Insbesondere hat sich die Situation geändert, da
der Bundes-BDKJ nun eine Studie anstrebt.
Ebenfalls ist die Queerfeministrische Kirche ein wichtiges Thema, das allerdings
auch nicht im Fokus der Jugendverbände steht. Daher haben wir empfohlen, dass an
dem Thema nur mit geringen Aufwand gearbeitet werden soll. So kann auf
Fortbildungsangebote von dritten genutzt werden. Außerdem haben wir diskutiert,
dass wir proaktiver zeigen wollen, dass wir ein offener Raum sind.
Zudem befassten wir uns dahingehend auch mit dem Auftrag der letzten
Diözesanversammlung an den DA, wir sollten uns ein Konzept zu
Geschlechtergerechter Sprache überlegen. In einer Kleingruppe bestehend aus
Tabea, Emily und Carla beschäftigten wir uns mit einem Modell, welches auf
dieser DV beschlossen werden soll. Dabei bekamen wir tatkräftig
Hintergrundwissen und eine Wortzusammenstellung von den Referent*innen und
Isalotta.
Die DV-Vorbereitungen unterstützten wir auch, indem wir über den Umgang mit dem
Tagungsort, aber auch über ein mögliches Motto sprachen. Besonders bei letzterem
stimmten wir zusammen mit dem Vorstand das erste BDKJ Berlin DV Motto ab. Zudem
überlegten wir, wie man die Geschichte des Tagungsortes in die Konferenz
einbeziehen kann, wodurch die Idee zu Inputs und einer kleineren Führung
abgestimmt wurde.
Dem fortlaufenden Auftrag, Projekte für die 1% Spende zu finden, sind wir
nachgekommen und stellen diese auf der Konferenz vor. Die Liste findet ihr vorab
schon in den Unterlagen zur Konferenz.
